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HOMEPAGE aktualisiert am 22.September 2021                                                                    FV Chur auf Facebook  www.facebook.com
Unser Verein ist dem Bündner- und Schweizer Fischereiverband angeschlossen und sorgt dafür das die Bündner Fischerei attraktiv bleibt.
Kontakt ausschliesslich für Fragen zum Gewässerschutz, zu unserer Förderung der Fischerei, sowie der Mitgliedschaft im Verein

Mail an cwfv@bluewin.ch
   
  


Neueinsteiger und Jungfischer profitieren bei uns als aktives Mitglied in der Technischen Kommission
vom Know how Transfer und fischen erfolgreicher.


Wieso verschwinden in Graubünden die Fische

Mehr zu diesem Thema www.fv-chur.ch/index.php

Unsere alpinen Gewässer sind und bleiben durch Menschhand massiv beeinflusst und
ihrer ursprünglichen Funktion beraubt.

Die absurd schädliche Wasserkraftnutzung und der Mangel an Nährstoffen, insbesondere Phophor,

sind die Hauptgründe für den massiven Schwund an Fischen und ihrer Nahrung in Graubünden.

Weitere Faktor spielen eine untergeordnete aber dennoch wichtige Rolle.
- Entnahme von Fischen hoher Reproduktionsqualität (3. und 4. Laicher = Bachforellen 34 - 50cm)
- Mangel an Wildfängen hoher Qualität für die künstliche Reproduktion für zerstörte Gewässer
- Genetisch unzureichende Qualität der Besatzfische da wo sich die Fischpopulation nicht selber reproduziert
- Strukturverlust / Lebensraumverlust
- In einigen Hauptflüssen die Sedimentfracht aus Spülungen der Stauseen
- Möglicherweise hat die Eintrübung infolge Gletscherschmelze einen Einfluss
- Vom Hauptgewässer abgeschnittene Seitengewässer

Der Fischotter in Graubünden - eine Bereicherung der Fauna oder ein weiteres Problem?
Aktuelle Reportage zum Thema petri-heil.ch/de/fischotter--was-wenn-er-kommt--968





Der Fischereiverein Chur setzt sich kosequent für einheimische Fische ein.
Doch im Alpenrhein in dem unsere Bachforelle nicht mehr existieren kann, schätzt man die
Regenbogenforelle als Retterin der Fischerei.
Die Rettung der Bündner Rheinfischerei fängt in "unserem" Laichhabitat an!
Link dazu www.fv-chur.ch/index.php








Der Rhein – wie gefährdet ist das Ökosystem?

Beitrag vom Schweizer Fernsehen SRF1 - Wasserkraft bringt Fische in Not

 www.srf.ch/sendungen/einstein/der-rhein-wie-gefaehrdet-ist-das-oekosystem

Seit 40 Jahren fischt Chris Wittmann im Alpenrhein. In dieser Zeit beobachtete und dokumentierte er, wie massiv der Fischbestand
zurückgegangen ist. Als Grund nennt Wittmann die schwankenden Pegelstände durch Wasserkraftwerke. Je nach Strombedarf
turbinieren sie mehr oder weniger Wasser. Dadurch schwankt der Wasserspiegel im Alpenrhein mehrmals pro Tag um über
einen Meter. Chris Wittmann zeigt bei «Einstein» die dramatischen Folgen für die Fische.

 


Vonwegen saubere Energie aus Wasser
Rhein Mastrils - Tägliches das vernichtende Hochwasser durch die Stromproduktion - Der Rhein stirbt langsam!
Der elementar wichtiger Teil des Flusses ist zerstört und dient allenfalls als Falle für die Wasserbewohner.

Bild ganz unten - gut erkennbar die Verdichtung der Gewässersohle mit feinsten Sedimenten die sämtliches Leben ersticken lassen.
Leben im Rhein ist nur noch entlang eines sehr schmalen Bandes möglich, wo die Kräfte mässig sind, Sedimente ausgespült werden
und nie trocken liegt.


Vormittag 11:20


20 Minuten später reissen die Wassermassen und die Erosion sämtliches Leben aus dem Fluss

Vormittag 11:40


Völlig verschlammter und damit toter und verdichteter Bodengrund

Bündner Alpenrhein - vorsätzlich abgelassene Schlammfracht
Rhein bei Felsberg - absolut tödlich für alle Lebenwesen im Uferbereich
Stauraumspülungen und kein Nachspülen mit sauberem Wasser. Das ist unsere Stromproduktion!





Rhein bei Trimmis - noch vor Kurzen lagen da herrliche Kiesbänke



Rhein bei Chur - Schlammablagerung und durch Sunk täglich tote Fische