Malediven Jigging und Popping




Die Malediven

Traumhafe Kulisse und reiche Fischbestände die kaum befischt werden



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Hotspot Dharavandhoo

Die Insel Dharavandhoo im Baa Atoll. Ausserhalb des Weichei Massentourismus mit seinen negativen Folgen.

Direkt vor den Insel verläuft der interessante Kardiva Channel. Je nach Jahreszeit migrieren dort zahlreiche Meeresbewohner von Ost
nach West und umgekehrt. Auch unsere beliebten Billfish sind dabei. Auch gut zu erkennen dass sich dort eine enorme Biomasse befindet,
sind die zahlreichen Mantas und Walhaie.



 





Der Hafen von Dharavandhoo


Abends leergefegte Promenade - Top für nächtliche Spinnsessions mit dem Light Tackle









Erstaut war ich vom dschungelähnlichen und meist unberührten Wald der die Inseln bedeckt. Dachte bis Anhin dass da ausser
ein paar Palmen kaum was wächst. Auf manchen Inseln die wir besuchten herrschte im Inneren des Waldes ein höchst
angemenehmes Klima. Zahlreiche Flughunde und tropische Vögel lassen einem wissen dass man am Äquator ist
.


Die Inseln sind von einer mehr oder weniger markanten Riffkante umrandet. Heimat zahlreicher Fische die nur mit Spitzentackle
erfolgreich beangelt werden sollten.



Ein eher grosser Wehrmutstropfen ist die allgegenwärtige Müllverbrennung. Tonnenweise PET wird da verbrannt.
Wieso sich die Chinesen mit ihrer Faserpelzindustrie nicht für den wertvollen Rohstoff PET interessieren ist mir ein Rätzel.






Mit solchen Booten streifte man von Riff zu Riff



Perfekte Bridge und genügend Platz vorn. Wobei vorne zu zweit kann es schon mal gefährlich werden






Reichlich Tackle macht Sinn





Trolling zu entfernten Fanggründen

Die Anfahrt zu entfernten Fanggründen wurde mit Trolling überbrückt. Wie im gesammten Archipel war auch um Dharavandhoo
in dieser Zeit kaum Aktivität zu erkennen. Keine Vögel - keine Fische. Im Kardiva Channel, ansonsten ein Hotspot, blieb es
totenstill. Doch dann und wann flackerte das Leben etwas auf. 2 verlorene Sails und wenige Sichtungen waren beim Billfish
auch schon alles. Einmal entdeckten wir rund um angesammeltem Schwemmgut einen imposannten Trupp Goldmakrelen. Doch
mit Spinngerät waren nur Verfolger zu verzeichen. Am letzten Tag war dann plötzlich der Teufel los. Grosse Schulen kleiner
Thune direkt vor der Insel. Für ein köstliches Sushi hats grad noch gereicht. Danach war Schluss.

Lagebesprechnung im Morgengrauen


Zwischendurch wurde auch mal geschleppt.






Heimfahrt vom erfolgreichen Trip am Long Reef


Ein eiligst, mit primitiven Mittel präparierter Hornhecht diente nur kurze Zeit als Sailfish Köder.
Ein Wahoo hat ganze Arbeit geleistet.