Nachwuchsförderung

Unser Verein tut viel um die Neulinge in die Welt der Fische und Fischerei einzuführen. Sie erlernen bei uns den sorgsamen Umgang mit
den wertvollen Jungfischen, aber auch mit Fischen die mit der Angel gefangen wurden, sei es das sie später in der Küche landen oder aus
irgendwelchem Grund zurück gesetzt werden.
Unsere Jungen sind bei Abfischungen dabei und lernen die Naturgesetze zu respektieren. Förderungstage am Wasser und bei der Theorie
werden innerhalb der Technischen Kommision wahrgenommen. Als Folge davon fangen sie überdurchschnittlich Fisch!
 
Entgegen mancher degenerierten Meinungen gilt auch für den Menschen, insbesondere für unseren jungen Nachwuchs: am Anfang steht
der Fang in intakter Natur!
Erst später wird das "Naturlerlebnis" wichtiger als das Fische fangen. Alles andere ist fernab jeglicher Realität!

Drei unserer Jungen
Nidal Agha, Yannick Bruderer und Kevin Wittmann



Folgende Geschichte stellt den Idealfall dar und ist Heutzutage an heimischen Gewässern nur mit vielen Autokilometern noch umzusetzen.
Doch im Verein verbunden öffnen sich neue Möglichkeiten.

Die kleine Geschichte eines heranwachsenden Jungfischers vom Dreikäsehoch
bis zum weiterdenkenden naturverbunden Bündner Fischer.

Kevin David Wittmann mit seinem ersten selber gefangenen Fisch


Kinder sind stolz auf ihren Fang der einst das Überleben bedeutete


selber gefangen in intakter Umgebung - ein prägendes Erlebnis


Fischen als Urlaubs-Highlight


frühes Fischen mit Freunden formt den Charakter.....


......und weckt Interessen die weit über "das Fangen" hinaus gehen


So kommt das erste Abenteuer mit einem unerlässlichen Lerneffekt........ (Bildmitte)


.....und denkt wohl: was tu ich da draussen wenn das Wasser steigt!


Für den Erfolg sucht man sich nicht das Schwierige - als Kind ist man Opportunist, kein Fliegenfischer!


Es reicht wenn der Alte so merkwürdige Sachen macht


Fischen ist auch ein Familienerlebnis.........


.......oder manchmal auch was Komisches.


Fischen ist mehr als Fische fangen. Fischen ist Freunde, intakte Natur und möglichst einheimische Fische.


Doch ist das Fischen der Höhepunkt..........


......wenn das Ziel mit dem Fang erreicht ist.


Auf zu neuen Gewässern


Erlerntes bringt ihn zum Erfolg.............


......und formt ganz sachte ein Junge der der Bündner Fischerei erhalten bleibt


So kommen die erste fetten Erfolge. Gefangene Fische sind der Schlüssel zur erfolgreichen Jugendfischerei


Doch auch das Naturerlebnis Fischen auf Fische die für den Verzehr nur bedingt geeignet sind, wird kommen.


Schade wird dieses Jungfischer-Paradies infolge Wasserkraftnutzung und einer damit verbundenen Vertiefung der Flusssohle verlanden


Sauberes Druckwasser vom Rhein


Was sie an der Zizerser Badegumpe lehren, nehmen sie mit ins Leben. Hier das Interesse und die Freude an Schlingnattern


Oder die Erkenntniss das an der Badegumpe bei Zizers anstelle der einheimischen Zauneidechse nun Tessiner Mauereidechsen vorkommen.


Werden unsere Kinder älter fangen sie grössere Fische...........


..........und freuen sich auch über verschmutzte Klamotten


Der Fang ist nun alles...........


......aber irgendwann kommt jene Zeit wo der Fangwille an seine Grenze stösst....


Stolz darf ein Fischer sein.


Mit all dem Erlebten im Gedächtnis fischt er an Bündner Gewässer und geniesst die klaren Bäche.


ist Fischen etwa doch mehr als Fangen?


Fischen darf sicher kein Fangstress sein.


Seine Interessen schauen nun schon deutlich öfter Richtung Umwelteinflüsse
wie ätzendrichende Faulschlammabführung aus dem Calanca-Grundablass in die Moesa.



Er frägt sich: was zum Teufel soll dass Samstags in der Abenddämmerung ohne Regenfälle?


  Bullshit! Ich darf ja nicht mal im Wasser stehen wenn ich fische. Und die machen was sie wollen!


Da tut ja der Mensch viel schlimmeres als ich mit dem kleinen Haken an der Fischerschnur


Zurück zum erworbenden Wissen und zum Hauptziel Fisch!


Puah! ist das ein Brocken! Gibt es Hecht-Kotelettes oder ist sie noch voller Nachkommen und sollte zurückgesetzt werden?


Er wird älter und ist am Scheideweg seines Fischerlebens


wieso muss ich in die Ferne reisen um anständig Fische zu fangen.


die man nicht mal essen kann.


okay mache ich noch weiter! Dieser 1.70er Silurus glanis mit der feinen Spinnrute gefangen gab den Anstoss.


So nun helfe ich mit damit das Naturerlebnis Fischen nicht Geschichte wird. Flavio Nollo beim Laichfischfang.


Die ganze Juniorenbande vom Fischereiverein Chur an einem wichtigen Tag dabei.


Unsere Junioren werden gefördert.


und denke sicher: wo werden diese Fischlein mal im Fluss stehen.


da haust bestimmt ein richtiger Brocken.


voll integrierte Jungs.


lernen auch mal was anderes als Fischen und Bewirtschaften.




sie reinigen die Fischtreppe an der Plessur aus eigenem Antrieb


arbeiten für die Sömmerlingsaufzucht




tun was Gutes und sind weg von der Strasse.






unsere Junioren lernen "Fische fangen" und die Naturgesetze zu respektieren. Etwas das manchem Erwachsenen fehlt.


die drei Ersten beim Wettfischen der Technischen Kommission waren drei Junioren.


der TK Tag ist auch ein Familienanlass


nun mussten sie nachträglich eine Fischer-Prüfung machen - mit Erwachsenen zusammen


sowas brauchen die Jungfischer...


......und sowas


auch Sandro Ryffel wird weiter fischen.


und Yannick Bruderer!


kaum dem Kindesalter entsprungen, schon kann man sie als sehr kompetente Instruktoren einsetzen. Nidal Agha


der Enthusiasmus Wissen weiter zu geben ist nicht übersehbar


Ende
Text und Bilder
Chris Wittmann